Kultur

Die Kieler Altstadt bietet zeitgenössische Kultur und historische Sehenswürdigkeiten.

Kleiner Kiel / Bootshafen

Der einst weit um die Stadt herumgreifende Meeresarm wurde 1846 zunächst durch die Aufschüttung eines Walls vom Hafen getrennt und Anfang des 20. Jahrhunderts im Bereich der Holstenbrücke zugeschüttet, wodurch der „Bootshafen“ und der „Kleine Kiel“ entstanden. Die inselartige Lage der Kieler Altstadt ist noch heute deutlich erkennbar.

Der „Kleine Kiel“ ist eingebettet in städtische Parkanlagen. Der Bootshafen mit seiner tribünenartig zum Wasser angelegten Seite gibt dagegen den Blick auf die großen Fähren und Kreuzfahrer frei und ist während der Freiluftsaison regelmäßig Schauplatz maritimer, kulinarischer und kultureller Veranstaltungen.

Kieler Schloss

Der ursprünglich als Burg errichtete und Ende des 16. Jahrhunderts zu einer Schlossanlage umgestaltete Bau wurde Ende des 2. Weltkrieges bis auf einen noch erhaltenen Seitenflügel (Rantzaubau) völlig zerstört.

Das an selber Stelle auf dem alten Quadersockel von 1962-1965 errichtete „neue Kieler Schloss“ bildet das kulturelle Zentrum im Herzen der Altstadt. Hier finden gesellschaftliche Veranstaltungen ebenso wie wissenschaftliche Kongresse einen angemessenen Rahmen. Der Konzertsaal bietet ganzjährig ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten internationaler Orchester und Künstler, Theatergastspielen und vielem mehr.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant mit einem erhaltenen tonnengewölbten Kellerverlies.

Kieler Kloster

Kreuzgang und Refektorium mit dem Grabmal Adolfs IV sind während der Betriebszeiten des Garten-Cafés zugänglich. Im Turm der Klosterkirche befindet sich das einzige konzertfähige Turmglockenspiel in Schleswig-Holstein.

Am 1. Sonnabend eines jeden Monats wird es um 11.00 Uhr konzertant bespielt und täglich um 12, 15 und 18 Uhr automatisch.

Im Klostergarten befindet sich ein Denkmal in drei Teilen für den Kieler Stadtgründer Adolf IV.

Die Statue zeigt Adolf IV beim Anziehen der Mönchskutte und Ablegen der Ritterrüstung.

Das Memorial zeigt das schematisierte Stadtbild z.Zt. der Stadtgründung und wie es 1945 in Trümmern lag. Der Brunnen, einem Taufbecken nachempfunden, symbolisiert das Leben.

Geöffnet: täglich während der Ausstellungen und der Betriebszeiten des Garten-Cafés

Offene Kirche St. Nikolai am Alten Markt

Die Nikolaikirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist bis zum heutigen Tag das älteste Gebäude in Kiel. Im 2. Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört, wurde die Kirche durch den Architekten Langmaack 1950/51 wieder aufgebaut.

Veranstaltungen:

  • Sonntäglich Gottesdienst 10 u. 19 Uhr
  • Mittwoch Frühgottesdienst 7.3o Uhr
    Mittwoch „Halbe Stunde“ 17 Uhr
    (Konzert mit wechselnden Musikern und allen
    Stilrichtungen, Eintritt frei)
  • Do. Evangelische Eucharistie 18.30 Uhr
  • Evangelische Stadtakademie
  • Ausstellungen, Lesungen, Führungen u.ä.

Geöffnet: ganztägig von 10 - 18 Uhr

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ganztägig von 10 - 18 Uhr geöffnet

Schifffahrtsmuseum / Museumshafen

Die 1909-10 erbaute Fischhalle war bis Ende des 2. Weltkrieges Zentrum des Kieler See-fischhandels. Die Jugendstilhalle mit Formen des „Frühbarock“ wurde 1971 unter Denkmalschutz gestellt und renoviert.

Seit 1978 haben das Schifffahrtsmuseum und der später entstandene Museumshafen am Seegarten ihren „Liegeplatz“ gefunden.

Neben der zentralen Dauerausstellung

  • Geschichte der Schiffahrt, des Hafens und des Kieler Schiffbaues
  • U-Boote aus Kiel von 1850 bis 2000 bietet das Schifffahrtsmuseum ganzjährig
  • wechselnde Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen

Geöffnet: täglich 10-18 Uhr* (wegen Umbauarbeiten 2012 geschlossen)
*in den Wintermonaten eingeschränkte Öffnungszeiten

Stadtmuseum Warleberger Hof

Das Stadtmuseum Warleberger Hof befindet sich im ältesten noch erhaltenen Kieler Adelshof aus dem frühen 17. Jahrhundert. Durch ein prächtiges Sandsteinportal aus dem Jahre 1765 gelangt man in das denkmalgeschützte Gebäude, das selbst als Ausstellungsstück sehenswert ist.

Neben dem eindrucksvollen Kellergewölbe mit Herdanlage und Zisterne sind historische Räume mit bemalten Stuckdecken, wertvollen Tapeten und Supraporten erhalten.

Geöffnet: täglich 10-18 Uhr*
*in den Wintermonaten eingeschränkte Öffnungszeiten